Das Institut für praxisorientierte Genderforschung

PERIPHERIE wird seit 2000 von einem Wissenschafterinnen-team aus verschiedenen Disziplinen, aus Sozial- und Wirtschafts- wie Bildungs- und Kulturwissenschaften, getragen.

Unsere Expertise liegt in der Gender-Perspektive, die wir in einem breiten Forschungsfeld in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkt, Gender Budgeting, Gender Mainstreaming sowie Migration und Gesundheit anwenden. Wir forschen interdisziplinär und praxisorientiert und lassen die Ergebnisse unserer Forschung in unsere Weiterbildungs-, Beratungs- und Coachingangebote einfließen.

Aktuell

MIQUAM

Das Forschungsprojekt MIQUAM (Migrantinnen, Qualifizierung, Arbeitsmarkt) untersucht die Arbeitsmarktsituation hochqualifizierter Migrantinnen in der Steiermark.

Bisherige Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Migrantinnen zwar vielfach eine Ausbildung absolviert haben, ihre Qualifikationen jedoch nicht in einer entsprechenden Arbeitsposition anwenden können. Gleichzeitig mangelt es am österreichischen Arbeitsmarkt immer wieder an hochqualifizierten Personen mit Schlüsselkompetenzen. Durch MIQUAM soll es gelingen hier eine Brücke zwischen ArbeitgeberInnen und qualifizierten ArbeitnehmerInnen aus dem Ausland zu schlagen, um das vorhandene Humanpotential voll ausschöpfen zu können.
Im Forschungsprojekt werden sowohl Interviews mit Migrantinnen als auch Fokusgruppen mit ArbeitgeberInnen und ArbeitsmarktexpertInnen durchgeführt, um Empfehlungen auf unterschiedlichen Ebenen zu entwickeln, die den Verlust der Humanressourcen vermindern, den Unternehmen Anreize bieten, hochqualifizierte Migrantinnen einzusetzen und die aufzeigen sollen, wie Migrantinnen ihre im Ausland erworbene Ausbildungen in Österreich effektiv verwerten können.

Weitere Informationen

Klick öffnet grosses Bild10-Jahres-Feier in Graz

PERIPHERIE leistet in Graz seit zehn Jahren erfolgreiche Forschungs- und Bildungsarbeit im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern.

Zu diesem Anlass fand am 9. Dezember 2010 in Graz, Friedrichgasse 3 eine Diskussionsrunde zur Bedeutung der außeruniversitären Forschung mit Vizebürgermeisterin Lisa Rücker, Stadträtin Mag.a Dr.in Martina Schröck, der Unabhängigen Frauenbeauftragten der Stadt Graz Klick öffnet grosses BildMaggie Jansenberger, MAS, Dr.in Roberta Schaller-Steidl, die in Vertretung von Frau Bundesministerin Mag.a Dr.in Beatrix Karl anwesend war, sowie mit der Geschäftsführerin von PERIPHERIE Mag.a Dr.in Doris Kapeller statt.

Die Rednerinnen kamen zu dem Schluss, dass sich in den letzten 10 Jahren die Situation für Frauen in einzelnen Bereichen zwar verbessert habe, diese insgesamt gesehen jedoch weiter verschärft wurde (prekäre Arbeitsverhältnisse, Armutsgefährdung trotz Arbeit usw.). Klick öffnet grosses Bild

Umso größer sei daher die Bedeutung der Leistungen von PERIPHERIE, um als außeruniversitäre Forschungseinrichtung die Gleichstellung von Frauen und Männern weiter voranzutreiben.

Eröffnungsfeier von PERIPHERIE Deutschlandsberg

Klick öffnet grosses BildNach zehnjährigem Bestehen richtet PERIPHERIE nun den Blick auch verstärkt auf die Region Südweststeiermark, wo am 14. Dezember 2010 in Deutschlandsberg in der Hollenegger Straße 6A eine Zweigstelle eröffnet wurde.

Unter dem Titel "PERIPHERIE stellt die Region ins Zentrum" erörterten der Bürgermeister der Stadt Deutschlandsberg Klick öffnet grosses BildMag. Josef Wallner, die unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz Maggie Jansenberger, MAS, der Geschäftsführer des EU-Regionalmanagements Süd-West-Steiermark Mag. Lasse Kraack, sowie die Geschäftsführerin von PERIPHERIE Mag.a Dr.in Doris Kapeller die Bedeutung von PERIPHERIE für die Region Deutschlandsberg.

Klick öffnet grosses BildEinerseits wurde betont, dass Frauen in öffentlichen Bereichen wie Politik und Verwaltung in Deutschlandsberg bereits stark vertreten seien. Andererseits wurde aber deutlich, dass "noch viel zu tun" sei, denn weiterhin fällt es der Region Süd-West-Steiermark schwer, hoch ausgebildete weibliche Arbeitskräfte zu halten. Vor allem Frauen kämen nach absolviertem Studium nur sehr selten wieder als Akademikerinnen in die Region zurück, da geeignete Rahmenbedingungen wie Stellen für Hochqualifizierte oft fehlen. PERIPHERIE soll in Zukunft als Ansprech- und Kooperationspartnerin in der Region Deutschlandsberg genutzt werden für Fragen zur Gleichstellung von Frauen und Männern.

10 Jahre PERIPHERIE im Zentrum

PERIPHERIE lädt herzlich zu seiner 10-Jahres-Feier in Graz ein!

Ort: Friedrichgasse 3/II
Zeit: 9. Dezember 2010 um 13:00 Uhr
Details finden Sie hier: Einladung Graz

Wir bitten um Anmeldung: weiss@peripherie.ac.at

PERIPHERIE stellt die REGION ins ZENTRUM

PERIPHERIE lädt herzlich zur Eröffnungsfeier der Zweigstelle Deutschlandsberg ein!

Ort: Hollenegger Straße 6A
Zeit: 14. Dezember 2010 um 18:00 Uhr
Details finden Sie hier: Einladung Deutschlandsberg

Wir bitten um Anmeldung: wiltschnigg@peripherie.ac.at

Gegen den Kahlschlag in Wissenschaft und Forschung

PERIPHERIE fordert gemeinsam mit anderen Einrichtungen des außeruniversitären geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Sektors die österreichische Bundesregierung, insbesondere die Wissenschaftsministerin, Frau Dr.in Beatrix Karl auf, den Kahlschlag bei der Finanzierung von Wissenschaft und Forschung abzuwenden und sich ein Beispiel an Deutschland zu nehmen, wo die Forschungsausgaben trotz Haushaltskrise erhöht werden. Mehr dazu entnehmen Sie bitte der Presseaussendung

Liste betroffener Institute
Weitere Informationen

Am 29.September 2010 ist Equal Pay Day!

 

Klick öffnet grosses BildDamenwahl 2010

Reaktionen zur Damenwahl 2010

LAbg. Edith Zitz : "liebes damenwahl-team! zeitgemässe initiative, lustig-zweideutiger slogan und optisch ansprechend aufbereitet. gehört einfach überall ins wahl-reportoire. bitte breit promoten. herzlich, mit solidarischem gruss"

Klick öffnet grosses BildLandtagspräsidentin Barbara Gross: "Die Initiative "Damenwahl" ist begrüßenswert."
Landtagspräsidentin Walburga Beutl: "Ich hoffe, dass die Prüfsteine zur notwendigen Verbesserung der Situation beitragen helfen. Ganz sicher tragen sie zu mehr Sensibilisierung für das Thema bei."

Klick öffnet grosses BildKlubobfrau KPÖ-Landtagsklub Claudia Klimt-Weithaler: "Mit großem Interesse habe ich Eure Initiative "Damenwahl" bis dato verfolgt und ich möchte Euch bereits vorab dazu gratulieren!Gleichstellung hatte und hat für die KPÖ immer eine hohe Priorität, dementsprechend haben wir sowohl innerhalb der Partei (Reisverschlusssystem bei Listenersterstellungen für Kanditaturen, Besetzung von Postitionen, Kinderbetreuung bei internen Veranstaltungen und Konferenzen etc.) als auch auf jenen Ebenen, auf denen wir parlamentarisch tätig sind (Bezirksräte, Gemeinderäte, Landtag), Initiativen gestartet und Anträge eingebracht, um eine Verbesserung der momentanen Situation zu erreichen.

Klick öffnet grosses BildIn diesem Zusammenhang darf ich freudigst auch auf einen aktuellen Beschluss, der auf unseren Antrag hin gestern im Landatag beschlossen wurde, verweisen. Es geht dabei um Richtlinien zur Frauenförderung, die in das Wirtschaftsförderungsgesetz aufgenommen werden müssen. (vgl. Landtag Steiermark, Pallast, Einl.Zahl 3853/1 - Förderung von Frauen und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Rahmen der Wirtschaftsförderung) Einer unserer Mitarbeiter ist bereits dabei, die Wahlprüfsteine mit unserem Wahlkampfprogramm zu vergleichen und gegebenenfalls Ergänzungen durchzuführen.


Gegen den Kahlschlag in Wissenschaft und Forschung

Die bevorstehenden Budgetkürzungen in Wissenschaft und Forschung werden als erstes die außeruniversitäre Forschung und Bildung treffen. Aus diesem Grund hat Peripherie folgende Presseaussendung verfasst, um gemeinsam mit der "Plattform außeruniversitäre geistes-, sozial- und kulturwissenschaftliche Forschung" auf die Situation aufmerksam zu machen.

Presseaussendung

“UP to DATE statt TATENLOS”

Eine Einführung in die gendersensible Recherche, Interpretation & Darstellung von Daten

Wann: Dienstag, 22. Juni 2010, 09:00 – 17:00
Wo: Palaver, Griesgasse 8, 8020 Graz
Kostenbeitrag: 30.- (gefördert vom Land Steiermark Frauen und dem BMWF)
Maximale TeilnehmerInnenanzahl: 15

Anmeldung bis 4. Juni 2010 unter 0316-817342 oder poehacker@peripherie.ac.at

Weitere Informationen
Folder Juli 2010

Jahresbericht 2009

Download PDFDer Jahresbericht 2009
ist ab sofort erhältlich.


Hier geht´s zum Download:
Jahresbericht 2009

 

 

 

Erster steirischer Frauenbericht

Der Erste Steirische Frauenbericht hat zum Ziel, die aktuelle Situation von Frauen und Mädchen in der Steiermark darzustellen. In erster Linie geht es hier um Zahlen und Daten,
die objektiv Auskunft über die Lebensrealität von Frauen in der Steiermark geben. Abseits der Statistiken will der steirische Frauenbericht auch immer wieder nach den Gründen für gegenwärtige Zustände und nach langfristigen Entwicklungen fragen.

Die einzelnen Teilberichte können unabhängig von einander gelesen werden, falls ein rascher Überblick über ein Thema gewünscht wird. Sie sind jedoch als Gesamtheit konzipiert, sodass jeder von ihnen Verweise auf andere Teilberichte enthält, soweit sich Querverbindungen ergeben.

Download PDFDemographie

Der gesellschaftliche Wandel mit sinkenden Geburtenzahlen, steigender Lebenserwartung und sich ändernden Familienstrukturen beeinflusst die Lebenssituation der Frauen nachhaltig.

1. Bevölkerung
2. Alter
3. Haushalte und Familienformen
4. Zusammenfassung


Download PDFFrauen und Erwerbsleben

Die Erwerbstätigkeit und Karriereverläufe von Frauen unterscheiden sich von jenen der männlichen Bevölkerung.

Besondere Benachteiligung erfahren Frauen durch geringe Aufstiegs-chancen und geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede, die in allen Branchen und Berufsgruppen zu finden sind.

1. Erwerbstätigkeit
2. Einkommen und Aufstiegschancen
3. Arbeitslosigkeit und Nichterwerbstätigkeit
4. Zusammenfassung und Ausblick

Download PDFFrauen und Bildung

Die weibliche Bevölkerung holt bei der Bildung auf und immer mehr Frauen können einen Universitätsabschluss vorweisen. Doch bei der Wahl der Berufszweige und Weiterbildungen sind weiterhin geschlechtsspezifische Unterschiede zu erkennen.
1. Bildungsstand
2. Schulen, Berufsausbildung und Universitäten
3. Weiterbildung
4. Zusammenfassung

Download PDFFrauen und Macht

Das steigende Ausbildungsniveau der Frauen bedeutet noch lange nicht, dass auch die Zahl an weiblichen Führungskräften zunimmt. Trotz einiger positiver Entwicklungen bleiben Frauen in leitenden Positionen eher die Ausnahme.

1. Frauen in der Politik
2. Frauen in der öffentlichen Verwaltung, an den steirischen Universitäten und im Gesundheitswesen
3. Frauen in der Privatwirtschaft
4. Zusammenfassung

Download PDFFrauen und Mobilität /
Wohnen

Die Wahl der Verkehrsmittel und die Wege, die Frauen zurücklegen, unterscheiden sich von jenen der Männer. Daraus ergeben sich auch andere Ansprüche an die zukünftige Verkehrsplanung.
Die Wohnsituation hängt in erster Linie vom Einkommen ab und benachteiligt infolge Frauen. Wohnungslosigkeit kann hingegen ganz unterschiedliche Gründe haben.

1. Frauen und Mobilität
2. Wohnen
3. Wohnungslosigkeit
4. Zusammenfassung


Download PDFUnbezahlte Arbeit und institutionelle Unterstützung

Im täglichen Sprachgebrauch umfasst der Begriff "Arbeit" häufig nur die bezahlt geleistete Erwerbsarbeit. Doch auch Frauen und Männer, die nicht "arbeiten gehen", leisten einen wesentlichen Beitrag für dieGesellschaft. Unbezahlte Arbeit ist aus unserer Welt gar nicht wegzudenken und findet dennoch wenig öffentliche Aufmerksamkeit.

1. Bezahlte und unbezahlte Arbeit
2. Haushalt, Kinder, Pflege - Frauenarbeit?
3. Freiwilligenarbeit
4. Zusammenfassung

Download PDFFrauen und Armut

Es gibt unterschiedliche Ursachen, warum Menschen in die Armutsfalle geraten, die Einkommenssituation spielt jedoch eine wesentliche Rolle. Durch das niedrigere Einkommen der Frauen sind sie einer höheren Armutsgefährdung ausgesetzt als Männer.

1. Armut und Einkommen
2. Armut bei ausgewählten Bevölkerungsgruppen
3. Working Poor, Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe
4. Zusammenfassung



"…weil für mich hat es sowieso nie Angebote gegeben"
Bildungswünsche und -bedarfe von nicht erwerbstätigen bildungsbenachteiligten Frauen mit Pflichtschule als höchstem Abschluss

Nicht erwerbstätige Frauen mit Pflichtschule als höchstem Abschluss haben aus vielfältigen Gründen den (Wieder?)Einstieg in den Erwerbsarbeitsmarkt nicht geschafft bzw. sind aus diesem herausgefallen. Gleiches gilt für ihre Beteiligung an formalisierter Weiterbildung: Verschiedene Barrieren auf politischer, struktureller, sozialer und persönlicher Ebene spielen zusammen, dass diese Frauen wenig Nutzen in einer Weiterbildung sehen.
Fehlende geeignete Lernangebote, ihre Perspektiven auf dem Erwerbsarbeitsmarkt, negative Lernerfahrungen in der Vergangenheit, lange Abwesenheiten von Erwerbsarbeit und Weiterbildung sowie die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zählen zu diesen Faktoren. Den Abschluss der Studie bilden Empfehlungen an die Erwachsenenbildungspolitik zur Gestaltung von geeigneten Förderprogrammen und Bildungsangeboten.

Studie Kurzfassung
Studie Langfassung


Bildungsbenachteiligte an Bildung beteiligen. Gelungene Wege zu neuen Zielgruppen

Workshop für ErwachsenenbildnerInnen, 28.06.2010 - 30.06.2010

veranstaltet von: bifeb) und Expertinnennetzwerk learn forever
Veranstaltungsort: bifeb, Bürglstein 1-7, 5350 St. Wolfgang

Inhalt:
Menschen mit niedrigem Bildungsabschluss nehmen Angebote von Erwachsenenbildungseinrichtungen selten wahr. Kaum genutzt werden die Lern- und Bildungsangebote auch von Personen, deren letzte formale Lernerfahrung schon länger zurückliegt. Wie bildungsbenachteiligte Zielgruppen erreicht und für Weiterbildung interessiert werden können, erfahren Sie in diesem Workshop.
Sie setzen sich mit Konzepten von Bildungsbenachteiligung und Bildungsferne auseinander und lernen praxiserprobte Strategien und Methoden zur gezielten Zielgruppenansprache kennen.

Ausführliche Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier



Verein Peripherie

Institut für praxisorientierte Genderforschung
Friedrichgasse 3/II
A- 8010 Graz

Tel.: 0316 - 81 73 42
Fax: 0316 - 81 73 42-15
E-Mail office@peripherie.ac.at
E-Mail Geschäftsführung kapeller@peripherie.ac.at



English

English version
So finden Sie uns

Auszeichnungen

Awards

Weitere Downloads

Folder

Jahresbericht 2010
Download

Erster Steirischer Frauenbericht

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7

Equal Pay Day 2008

Flyer

Gendersensible Statistik

Handbuch

Gender Mainstreaming-Planungstool

Website

Steirischer Sozial-bericht

Download

Gender-Manifest

Website


Fotos

Gender Budgeting Gleichstellung

Equal Pay Day 2003
Sozialhilfe alt und
neu

Equal Pay Day 2008

Seite drucken Seite drucken


 

 

  Referat Frauen und Gleichstellung    Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst